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VitalComplex - mit hochdosiertem Niacin (Vitamin B3)

VitalComplex bietet Ihrem Körper 39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Diese exklusive Wirkstoffkombination stellt Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.

Niacin (Vitamin B3) ist in einer optimalen Tagesdosierung von 70 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Vitamin B3 optimal unterstützt. Die B-Vitamine z.B. wirken nur im Gesamtkomplex mit den anderen B-Vitaminen.

Die Vorteile von VitalComplex:
•  Effektiv: insgesamt 39 hoch dosierte Inhaltsstoffe.
•  Die 39 Vitalstoffe ergänzen sich in ihrer positiven Wirkung.
•  Alle B-Vitamine werden im Verbund geliefert.

niacin bzw. Vitamin B3:
•  Ist ein Antioxidans.
•  Entzündungshemmend.
•  An vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt.
•  Für die verschiedenen Stoffwechselvorgänge und
   die Energiegewinnung wichtig.
•  Wird als Fettsenker eingesetzt: kann den LDL Wert des
   Cholesterins und der Triglyzeride senken.
•  Altersbremse: Ist daran beteiligt den Alterungsprozess
   von Zellen zu verzögern.
•  Wirkt möglicherweise protektiv gegenüber Alzheimer.

Diese Informationen sind auszugsweise -  lesen sie mehr in dem folgenden Kapitel! (weiterlesen)

Wirkungsweisen der einzelnen 39 Inhaltsstoffe
Eine detaillierte Beschreibung zu den Wirkungsweisen der einzelnen 39 ausgesuchten Inhaltsstoffe erhalten Sie, wenn Sie in der nachfolgenden Rezeptur auf die entsprechende Zutat klicken.

VitalComplex enthält 39 Vitalstoffe in einer ganzheitlichen Rezeptur

Zusammensetzung/Tagesdosierung
Das Granulat ist gluten- und lactosefrei, ohne Farb- und Konservierungsstoffe.
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Vitamin B3 - Antioxidans und natürliche "Altersbremse"

Vitamin B3 ist wichtig für die verschiedenen Stoffwechselfunktionen und trägt zur Energiegewinnung bei.

Niacin, Nicotinsäure

Vitamin B3 wird auch als Niacin oder Nicotinsäure bezeichnet. Es hat eine antioxidative Wirkung und ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt. Vitamin B3 ist somit wichtig für die verschiedenen Stoffwechselfunktionen und trägt zur Energiegewinnung bei.

Niacin liegt in der Nahrung zumeist in Form der beiden Coenzyme NAD und NADP vor. Die Resorption von Niacin erfolgt bereits im Magen, der Hauptteil der Aufnahme findet jedoch im Dünndarm statt, nachdem es zur freien Nikotinsäure aufgespalten wurde.

Es kann als Fettsenker eingesetzt werden, um beispielsweise Arteriosklerose vorzubeugen. Dabei kann es den LDL Wert des Cholesterins und der Triglyzeride senken sowie den HDL Wert.

Niacin erfüllt im Körper in Form der Coenzyme NAD und NADP Aufgaben bei zahlreichen Oxidations- und Reduktionsvorgängen mit Hilfe von bestimmten Enzymen. Auch im Energiestoffwechsel, bei Glykolyse (Abbau von Glykose, Energiegewinnung und Kohlenhydrat-Verwerturng) und Lipidsynthese (Aufbau von Fetten oder fettähnlichen Substanzen) spielen die Coenzyme eine wichtige Rolle.

Auch das Verdauungssystem profitiert von Niacinwirkungen, die die Gesundheit fördern. Niacin ist an der Produktion von Salzsäure beteiligt, die lebenswichtig für die Verdauung ist. Die normale Ausschüttung von Gallenflüssigkeit und Magensaft kann ohne Niacin nicht ungestört stattfinden. Für die Produktion von Sexualhormonen ist gleichfalls ein ausreichendes Niacinangebot die notwendige Voraussetzung.

Das Forschungsteam von Dr. Julia Skokowa und Professor Dr. Karl Welte der MHH-Abteilung Molekulare Hämatopoese haben nun herausgefunden, dass auch die Gabe von Vitamin B3 die Anzahl der Fresszellen im Blut steigern und möglicherweise sogar den Wachstumsfaktor ersetzen kann. Diese Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Februar-Ausgabe der renommierten Zeitschriften „Nature Medicine" (Volume 15, No. 2).

"Wir haben zum ersten Mal die Verbindung zwischen einem Wachstumsfaktor und Molekülen festgestellt, die für den Stoffwechsel in die Zelle verantwortlich sind", erklärt Skokowa. Der von ihrer Gruppe erforschte Stoffwechselweg ist ein sich selbst stimulierender Kreislauf, bei dem die Zelle den Wachstumsfaktor G-CSF selbst produziert. Vitamin B3 (Nicotinsäureamid) bringt den Kreislauf ins Rollen. Es ist die Vorstufe eines weiteren sehr wichtigen Moleküls, des so genannten Nicotinsäureamid-Adenin-Dinukleotid (NAD).

Dieses NAD aktiviert ein Enzym, das sich Sirtuin-1 nennt und bereits dafür bekannt ist, dass es den Alterungsprozess von Zellen bremst. Sirtuin-1 aktiviert Faktoren, die sowohl die Produktion des Wachstumsfaktors G-CSF stimulieren als auch den dazu notwendigen Rezeptor (G-CSFR) an der Zellwand. Unter der Wirkung von Vitamin B3 entwickelt sich die Stammzelle also schnell und gut zum Granulozyten -ergaben die Laborversuche.

B-Vitamine wirken nicht einzeln, sondern nur in Kombination miteinander. Sie sind verantwortlich für fast alle biochemischen Prozesse im Körper.

Ein Wissenschaftlerteam des US-amerikanischen Children’s Hospital Boston hat herausgefunden, dass das Vitamin die Nervenfasern der Tiere vor Degeneration sowie vor dem Verlust fetthaltigen isolierenden Gewebes schützt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass Nikotinamid den Prozess der Nervenbeschädigung verzögerte. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Journal of Neuroscience veröffentlicht.
„Wir hoffen, dass unsere Arbeit zu klinischen Proben führen wird und dass Nikotinamid auch bei echten Patienten angewendet werden kann“, sagt Forscher Shinjiro Kaneko des Children’s Hospital Boston.

Natürliche Lieferanten von Nicotinsäure sind Nahrungsmittel wie Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte und Eier. Auch Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedene Gemüse und Obst enthalten Nicotinsäure, wobei es aus tierischen Produkten grundsätzlich besser vom Organismus verwertet wird. Veganer können ihren Bedarf beispielsweise aus Erdnüssen, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe, getrockneten Aprikosen und Hülsenfrüchten decken.

In welchen Nahrungsmitteln ist Vitamin B1 enthalten?

Geeignete Vitamin-B1-Quellen sind Muskelfleisch, insbesondere Schweinefleisch, Leber, bestimmte Fischarten (Scholle, Thunfisch), Getreide und Getreideprodukte, Hülsenfrüchte sowie Kartoffeln. Der Mittelwert für die Zubereitungsverluste von Lebensmitteln bei landesüblicher Ernährung und schonender Zubereitung beträgt ca. 30% oder mehr.

Wie viel Vitamin B1 braucht der Körper?


Laut der DEG (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollte dem Körper täglich etwa 1,3 mg Vitamin B1 zugeführt werden. Da das Vitamin nur sehr kurz im Körper gespeichert werden kann, ist eine regelmäßige Aufnahme besonders wichtig.

Beri Beri und die Entdeckung von Vitamin B3

Unter dem Namen "Beriberi" fasst man ein ausgeprägtes Krankheitsbild zusammen, dass all diese Beschwerden des Vitamin-B1-Mangels zeigt. Diese klassische Vitamin-B1-Mangelkrankheit tritt in Deutschland nur in Einzelfällen auf.

Schon 1630 beschrieb Jacobus Bonitus eine Krankheit auf Java, deren Symptome sich in einem wackligen Gang mit zitternden Knien, ähnlich dem von Schafen, äußerten. Die Einheimischen nannten diese Krankheit daher Beri Beri (= Schaf), doch es sollte noch mehr als 200 Jahre dauern, bis als Auslöser hierfür ein Mangel an Thiamin, in unserem Breiten besser bekannt unter dem Namen Vitamin B1, erkannt wurde.

Dr. K. Takaki, ein medizinischer General der japanischen Marine, erkannte um 1880 einen Zusammenhang zwischen der Ernährungsweise der Matrosen und Beri Beri. Daraufhin wurde eine Ernährungsweise aus Gemüse, Fisch, Fleisch und Getreideprodukten anstelle von weißem Reis den Seeleuten verordnet, wodurch in kürzester Zeit die Rate an Beri Beri in der japanischen Marine von 40 Prozent auf 0% zurückging.


Doch vermutete man zu dieser Zeit noch, dass es sich bei Beri Beri um eine mikrobakterielle Infektion handelte. Im Jahr 1911 isolierte Dr. Casimir Funk, ein junger Chemiker aus London, aus ungeschälten Reiskörnern dann ein Amin, das er für den Anti-Beri-Beri-Faktor hielt. Er nannte diese Substanz Vitamin, verkürzt von vital amine. Doch er hatte sich geirrt, stattdessen hatte er vermutlich Nikotinsäure isoliert, die in keinem Zusammenhang mit Beri Beri steht.
1926 gelang dann die niederländischen Chemiker Dr. B. C. P. Jansen and Dr. W. Donath tatsächlich die Isolation von Vitamin B1 aus Reiskörnern, doch übersahen sie bei der Aufklärung der Substanz, dass sie ein Schwefelatom enthielt und publizierten eine falsche Struktur. Schließlich entschlüsselte Dr. Robert Williams, der schon mehr als 25 Jahre an der Aufklärung des Anti Beri Beri-Faktors arbeitete, an einem Wissenschaftsinstitut in Manila die korrekte Struktur von Vitamin B1, das dann offiziell als Thiamin bezeichnet wurde (zusammengesetzt aus thio für Schwefel und Amin).

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