
VitalComplex bietet Ihrem Körper 39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Diese exklusive Wirkstoffkombination stellt Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.
Thiamin ist in einer optimalen Tagesdosierung von 30 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Vitamin B1 optimal unterstützt. Die B-Vitamine z.B. wirken nur im Gesamtkomplex mit den anderen B-Vitaminen.
Die Vorteile von VitalComplex:
• Effektiv: insgesamt 39 hoch dosierte Inhaltsstoffe.
• Die 39 Vitalstoffe ergänzen sich in ihrer positiven Wirkung.
• Alle B-Vitamine werden im Verbund geliefert.
Thiamin / Vitamin B1:
• Das "Stimmungsvitamin".
• Wichtig für Kondition und Gedächtnis.
• Unerlässlich für die Funktion des Nervensystems.
• Relevant für die Erregungsübertragung vom Nerv auf
den Muskel und den Stoffwechsel von Botenstoffen
(Neurotransmitter).
• Hauptaufgabe: Umwandeln von Kohlenhydraten, Fetten und
Alkohol in Energie.
• Erhöhter Bedarf bei Alkohol- oder Nikotinkonsum und bei
Einnahme von Antibiotika und Antibaby-Pille (Östrogen).
Diese Informationen sind auszugsweise - lesen sie mehr in dem folgenden Kapitel! (weiterlesen)
Wirkungsweisen der einzelnen 39 Inhaltsstoffe
Eine detaillierte Beschreibung zu den Wirkungsweisen der einzelnen 39 ausgesuchten Inhaltsstoffe erhalten Sie, wenn Sie in der nachfolgenden Rezeptur auf die entsprechende Zutat klicken.
Zusammensetzung/Tagesdosierung
Das Granulat ist gluten- und lactosefrei, ohne Farb- und Konservierungsstoffe.
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Vitamin B1 wird auch als Thiamin bzw. als "Stimmungsvitamin" bezeichnet. Es ist unentbehrlich für die Funktion des Nervensystems. Wird das Vitamin dem Körper ca. 14 Tage nicht zugeführt, sind die Reserven zu 50 Prozent aufgebraucht. Die primäre Aufgabe von Vitamin B1 ist die Umwandlung von Kohlenhydraten, Fetten und Alkohol in Energie.
Toxische Nebenprodukte beim Stoffwechsel werden abgebaut, so dass es zu keiner Schädigung des Herz- und Nervensystems kommen kann. Auch Kondition und Gedächtnis hängen von diesem Vitamin ab. Entsteht ein Mangel durch beispielsweise erhöhten Alkohol- oder Nikotinkonsum, kommt es zu Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und geminderter Leistungsfähigkeit. Zusätzlich können Antibiotika und Östrogenpräparate den Gehalt von Vitamin B1 im Körper senken.
B-Vitamine wirken nicht einzeln, sondern nur in Kombination miteinander. Sie sind verantwortlich für fast alle biochemischen Prozesse im Körper.
Außerdem beeinflusst Vitamin B1 maßgeblich die Erregungsübertragung vom Nerv auf den Muskel. Darüber hinaus ist es am Stoffwechsel verschiedener Botenstoffe (Neurotransmitter) beteiligt. Ein reiner Vitamin-B1-Mangel ist selten. Häufiger tritt er kombiniert mit einem generellen Mangel der B-Vitamine auf. Hierzulande typische Ursache eines Vitamin-B1-Mangels ist der chronische Alkoholmissbrauch (Alkoholismus), der meist mit einer Fehlernährung einhergeht.
Folgende Faktoren begünstigen einen Vitamin B1 Mangel: chronischer Alkoholmissbrauch, Stress, Leistungssport, Einnahme der Antibabypille, Schwangerschaft, Stillzeit, Rauchen.
Liegt ein Vitamin-B1-Mangel vor, zeigen sich besonders am Herz-Kreislauf- und am Nervensystem Veränderungen. So können folgende Symptome in Erscheinung treten: Atemnot, schneller Puls (Tachykardie), Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Wasseransammlungen (Ödeme), Nervenschmerzen (Neuropathie), Muskelschwäche und Muskelschwund (Muskelatrophie), psychische Veränderungen wie Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Reizbarkeit und Depression.
In welchen Nahrungsmitteln ist Vitamin B1 enthalten?
Geeignete Vitamin-B1-Quellen sind Muskelfleisch, insbesondere Schweinefleisch, Leber, bestimmte Fischarten (Scholle, Thunfisch), Getreide und Getreideprodukte, Hülsenfrüchte sowie Kartoffeln. Der Mittelwert für die Zubereitungsverluste von Lebensmitteln bei landesüblicher Ernährung und schonender Zubereitung beträgt ca. 30% oder mehr.
Wie viel Vitamin B1 braucht der Körper?
Laut der DEG (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) sollte dem Körper täglich etwa 1,3 mg Vitamin B1 zugeführt werden. Da das Vitamin nur sehr kurz im Körper gespeichert werden kann, ist eine regelmäßige Aufnahme besonders wichtig.
Beri Beri und die Entdeckung von Vitamin B1
Unter dem Namen "Beriberi" fasst man ein ausgeprägtes Krankheitsbild zusammen, dass all diese Beschwerden des Vitamin-B1-Mangels zeigt. Diese klassische Vitamin-B1-Mangelkrankheit tritt in Deutschland nur in Einzelfällen auf.
Schon 1630 beschrieb Jacobus Bonitus eine Krankheit auf Java, deren Symptome sich in einem wackligen Gang mit zitternden Knien, ähnlich dem von Schafen, äußerten. Die Einheimischen nannten diese Krankheit daher Beri Beri (= Schaf), doch es sollte noch mehr als 200 Jahre dauern, bis als Auslöser hierfür ein Mangel an Thiamin, in unserem Breiten besser bekannt unter dem Namen Vitamin B1, erkannt wurde.
Dr. K. Takaki, ein medizinischer General der japanischen Marine, erkannte um 1880 einen Zusammenhang zwischen der Ernährungsweise der Matrosen und Beri Beri. Daraufhin wurde eine Ernährungsweise aus Gemüse, Fisch, Fleisch und Getreideprodukten anstelle von weißem Reis den Seeleuten verordnet, wodurch in kürzester Zeit die Rate an Beri Beri in der japanischen Marine von 40 Prozent auf 0% zurückging.
Doch vermutete man zu dieser Zeit noch, dass es sich bei Beri Beri um eine mikrobakterielle Infektion handelte. Im Jahr 1911 isolierte Dr. Casimir Funk, ein junger Chemiker aus London, aus ungeschälten Reiskörnern dann ein Amin, das er für den Anti-Beri-Beri-Faktor hielt. Er nannte diese Substanz Vitamin, verkürzt von vital amine. Doch er hatte sich geirrt, stattdessen hatte er vermutlich Nikotinsäure isoliert, die in keinem Zusammenhang mit Beri Beri steht.
1926 gelang dann die niederländischen Chemiker Dr. B. C. P. Jansen and Dr. W. Donath tatsächlich die Isolation von Vitamin B1 aus Reiskörnern, doch übersahen sie bei der Aufklärung der Substanz, dass sie ein Schwefelatom enthielt und publizierten eine falsche Struktur.
Schließlich entschlüsselte Dr. Robert Williams, der schon mehr als 25 Jahre an der Aufklärung des Anti Beri Beri-Faktors arbeitete, an einem Wissenschaftsinstitut in Manila die korrekte Struktur von Vitamin B1, das dann offiziell als Thiamin bezeichnet wurde (zusammengesetzt aus thio für Schwefel und Amin). (chemie-im-alltag.de)