
Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.
Sojalecithin ist in einer optimalen Tagesdosierung von 200 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Sojalecithin optimal unterstützt.
Die Highlights von VitalComplex:
• Effektiv: insgesamt 39 hoch dosierte Inhaltsstoffe.
• Die 39 Vitalstoffe ergänzen sich in ihrer positiven Wirkung.
Sojalecithin
• „Nervennahrung“: Erhöhung der geistigen und körperlichen
Vitalität.
• Unterstützung der Merkfähigkeit, Konzentration
und des Denkvermögens.
• Für gesunde Zellwände von Herz und Gefäßen.
• Cholesterinregulierend.
Diese Informationen sind auszugsweise - lesen sie mehr in dem folgenden Kapitel!
Wirkungsweisen der einzelnen 39 Inhaltsstoffe
Eine detaillierte Beschreibung zu den Wirkungsweisen von Sojalecithin und den weiteren ausgesuchten Inhaltsstoffe erhalten Sie, wenn Sie in der nachfolgenden Rezeptur auf die entsprechende Zutat klicken.
Zusammensetzung/Tagesdosierung
Das Granulat ist gluten- und lactosefrei, ohne Farb- und Konservierungsstoffe.
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Lecithin / Sojalecithin: Lecithin ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Glycerophospholipide. Er besteht überwiegend auch Phosphatidylcholin (Glycerin mit zwei langkettigen Fettsäuren, einem Phosphorsäure- und einem Cholinrest). Lecithin ist das häufigste Phospholipid in Zellmembranen (40% der Fette) und ist ein wichtiger Bestandteil im Gehirn, der Schleimschicht im Dickdarm und der Lunge. Soja Lecithin ist seit langem dafür bekannt, die geistige und körperliche Vitalität zu erhöhen und wird als „Nervennahrung“ betrachtet. Heute gewinnt man Lecithin fast ausschließlich aus dem Öl der Sojapflanze, deren Samen ca. 2% Lecithin enthalten.
Ist das Leben nicht reine Nervensache?
Tatsächlich wird körperliche und geistige Vitalität durch die optimale Nährstoffversorgung der Nerven mitbestimmt. Hochwertiges Lecithin ist reine Nervennahrung. Es setzt sich u. a. aus den Bausteinen Cholin, Inositol und so genannten Phospholipiden zusammen. Cholin ist ein Bestandteil der Neurotransmitter, also der Botenstoffe unseres Nervensystems, die für die Reiz bzw. Informationsweiterleitung im Körper gebraucht werden. Inositol beeinflusst den Fettstoffwechsel positiv und hilft zum Beispiel, cholesterinbedingte Gefäßablagerungen zu verhindern. Die Phospholipide fördern besonders den Stoffwechsel der Nervenzellen. Dadurch unterstützen sie Merkfähigkeit, Konzentration und Denkvermögen. Streicheln Sie Ihre Nerven mit Sojalecithin! Es dient als konzentrierte Gehirnnahrung, für gesunde Zellwände von Herz und Gefäßen, cholesterinregulierend.
Woher kommt die Bezeichnung Lecithin? Wie wird es gewonnen?
Die Bezeichnung Lecithin stammt aus dem Griechischen und bedeutet Eigelb. Aus Eigelb wurde auch 1846 Lecithin erstmals isoliert. Erst später stellte man fest, dass die Substanz auch in Pflanzen und allen tierischen Organismen zu finden ist. Derzeit werden pro Jahr etwa 180.000 t Lecithin vorwiegend aus den Sojabohnen (2 % Lecithin-Gehalt), die in den USA, in Brasilien und Argentinien geerntet werden, hergestellt. Andere Soja-Produzenten, wie China, Indien, Paraguay oder Kanada, haben für die weltweite Lecithin-Gewinnung derzeit wenig Bedeutung. Der Anbau von Soja in Europa ist marginal. Ca. 60% der weltweiten Soja-Ernte stammt aus gentechnisch veränderten Soja-Pflanzen (Stand 2004). Neben Soja zählen, wenn auch in geringerem Umfang, Raps und Sonnenblumen als Rohstoffquellen. Eigelb, mit seinem hohen Anteil an Lecithin (ca. 10 %), kann den Markt wegen der beschränkten Verfügbarkeit kaum versorgen. Die relativ niedrigen Mengen gehen vor allem in die Pharmazie, Medizin und Kosmetik.
Rohe vegetabilische Lecithine sind braune bis gelbliche Substanzen von plastischer und flüssiger Konsistenz. Die Farbe ist abhängig von der Herkunft der Saat, den Ernte- und Lagerbedingungen sowie den Verarbeitungsverfahren und -anlagen. Die Konsistenz wird durch den Ölgehalt, durch die Menge an freien Fettsäuren und den Feuchtigkeitsanteil bestimmt. Entölte Lecithine sind pulvrig bzw. granuliert. Gut gereinigte (raffinierte) Lecithine haben einen charakteristischen (bohnigen) bis neutralen Geruch und Geschmack. Grundsätzlich sind Lecithine, deren modifizierte Abkömmlinge und die fraktionierten Phospholipide löslich in Ölen und Fetten.
Gewinnung von Soja-Lecithin aus der Sojabohne: Die Sojabohnen der Haupterzeugerländer stehen als nachwachsender Rohstoff ausreichend zur Verfügung (Ernte 2005: 214 Mio. t). Ausgereifte und sorgfältig gelagerte Bohnen sind für gute Lecithin-Qualitäten von großer Bedeutung. Die Bohnen müssen zunächst gereinigt, gebrochen und zu Plättchen gewalzt werden. Rohes Sojaöl: De Plättchen (2–5 mm) werden in einer Extraktionsanlage im Gegenstrom mit Hexan extrahiert. Das dabei entstehende Gemisch (Miscella) wird destilliert und eingedampft und schließlich im Vakuum durch Zuführen von direktem Dampf vom Lösemittel befreit. Das dabei entstandene Rohöl ist das Ausgangsprodukt für das Sojalecithin. Durch Dämpfung der Ölsaaten vor der Extraktion kann der Lecithingehalt des Rohöles um 50–100 % erhöht werden. Dabei sinkt dann der Anteil nicht hydratisierbarer Phospholipide im entschleimten Öl. Das Ergebnis ist Lecithin.
Flüssiges Lecithin, raffiniert: Das Rohöl, das als Begleitstoff etwa 2 % Lecithin enthält, wird in einem Quellbehälter auf 70–90 °C erwärmt und mit 1–4 % Wasser intensiv vermischt. Dabei quillt das Lecithin auf, fällt als gallertartige Masse aus und wird mit hochtourigen Spezial-Separatoren vom Rohöl abgetrennt. Diesem Lecithin-Nass-Schlamm – mit etwa 12 % Öl, 33 % Phospholipiden und 55 % Wasser – wird in einem Dünnschichtverdampfer das Wasser entzogen. Es entsteht ein Rohlecithin, das 60–70 % polare Lipide und 27–37 % Sojaöl enthält. Der Wasseranteil beträgt jetzt nur noch 0,5–1,5 %.
Die Hauptbestandteile der durch die Entschleimung gewonnenen Rohlecithine sind: Phospholipide (auch als Phosphatide bezeichnet), Triglyceride, Glykolipide und Kohlenhydrate. Nebenbestandteile: Sterine, freie Fettsäuren, Farbstoffe und eine Reihe anderer Verbindungen.
Neben der Entschleimung durch das Quellverfahren mit Wasser gibt es die Entschleimung mit Säuren (Super Degumming) und ein Entschleimungsprozess mit dem Enzym Phospholipase A2. Hierbei werden besonders auch die sonst nicht oder nur schwer erfassbaren sogenannten nicht hydratisierbaren Phospholipide gefällt.