
Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.
Mangan ist in einer optimalen Tagesdosierung von 3,25 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Mangan optimal unterstützt.
Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.
Zusammensetzung/Tagesdosierung
Das Granulat ist gluten- und lactosefrei, ohne Farb- und Konservierungsstoffe.
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Mangan ist ein Spurenelement, das für die gesunde Entwicklung von Skelett und Bindegewebe und damit für das Knochen- und Körperwachstum unentbehrlich ist. Es spielt aber auch bei der Entgiftung des Organismus und der Stärkung der Abwehrfunktionen eine wichtige Rolle.
Der Gesamtbestand an Mangan im menschlichen Organismus beträgt ca. 10 bis 20 mg. Es ist wichtig für Enzyme des Menschen, die am Stoffwechsel beteiligt sind, z.B. Verstoffwechselung von Eiweiß und Fett.
Für die Bildung der Schilddrüsen- und Sexualhormone wird Mangan benötigt und ist somit auch bei der Verarbeitung von Cholesterin sowie bei der Insulinproduktion beteiligt. Des Weiteren unterstützt Mangan den Kohlenhydratstoffwechsel und ist ein notwendiger Bestandteil der Enzyme, die an der Synthese von Fettsäuren beteiligt sind.
Mangan ist wichtig für die Funktion einiger Enzyme und spielt so bei vielen wichtigen Vorgängen im Körper eine wichtige Rolle:
• Als Bestandteil einiger knochenspezifischer Enzyme (Glykosyltransferase) stimuliert Mangan die Knorpelsynthese und das Körperwachstum.
• Mangan ist am Glukose- und Fettstoffwechsel beteiligt, da es für die Synthese und die Freisetzung von Insulin erforderlich ist und durch Aktivierung der Pyruvat-Carboxylase auch an der Neubildung von Glukose (Glukoneogenese) beteiligt ist.
• Verschiedene manganhaltige Enzyme wie beispielsweise die Mn-Superoxiddismutase wirken antioxidativ und schützen den Körper vor freien Radikalen.
• Zusammen mit Vitamin K unterstützt Mangan die Produktion von Prothrombin, das für die Blutgerinnung wichtig ist.
• Manganabhängige Enzyme sind wichtig für den Abbau von Histamin, das an der Entstehung und Ausprägung einer allergischen Reaktion beteiligt ist.
• Mangan ist wichtig für den Aufbau von Melanin und Dopamin, einem wichtigen Neurotransmitter.
• Als Bestandteil der Phosphatase steigert Mangan die Verwertung von Vitamin B1.
Mangan kommt hauptsächlich in Vollwertprodukten und weniger in Fleisch vor, was zur Folge hat, dass Vegetarier normalerweise kaum Mangel an Mangan aufweisen, was aber bei sich normal Verköstigenden oft latent der Fall sein kann.
Die Aufnahme kann durch verschiedene Nahrungsbestandteile, insbesondere durch Phosphate, Phytate, Zellulose, Kalzium und Eisen behindert werden. Hingegen scheinen Östrogene die Manganaufnahme im Darm zu verbessern. Entsprechend dem Gehalt solcher resorptionsbeeinflussender Bestandteile liegt die Bioverfügbarkeit zwischen 5-60%. Ca. 5-40% des Mangans werden im Darm resorbiert.
Eine Mangan-Supplementierung muss ausreichend hoch dosiert und langfristig geplant werden. Die Wirkung ist aber oft erst nach Monaten ersichtlich. In jedem Fall ist die Kombination von Mangan mit Zink wirksamer als jedes der beiden Elemente für sich allein.
Bei einer ausgewogenen Ernährung tritt heutzutage kaum ein Manganmangel auf. Ein hoher Konsum an weißmehl- und zuckerhaltiger Nahrung, die arm an Ballaststoffen und anderen Nährstoffen ist, sowie Bevorzugung von manganarmen, tierischen Nahrungsmitteln, kann häufig den empfohlenen Manganbedarf nicht decken. Außerdem können hochdosierte Kalziumpräparate, Langzeitbelastungen mit Schwermetallen, angeborene Enzymdefekte, regelmäßiger Alkoholkonsum sowie die Einnahme von Psychopharmaka einen Manganmangel begünstigen.
Ein Manganmangel kommt in den Industrieländern selten vor, kann aber zum Beispiel zu Blutgerinnungsstörungen, verminderter Fruchtbarkeit, Immunschwäche mit erhöhter Infektanfälligkeit sowie zu Störungen im Zentralnervensystem führen. Selten werden bei Manganmangel auch erniedrigte Spiegel des ?guten? HDL-Cholesterins, Wachstumsstörungen, erhöhter Zucker- und Kalziumspiegel im Blut sowie das vermehrte Auftreten von epileptischen Anfällen beobachtet.
Mangan wurde 1774 von Carl Wilhelm Scheele entdeckt und von Johan Gottlieb Gahn in unreiner Form durch Reduktion von Braunstein (MnO2) mit Kohlenstoff erhalten. Scheele und Gahn nannten das neu entdeckte Element »Manganesium«.
Reines Mangan wurde erstmals 1808 von John hergestellt.