Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.
Vitamin B3 ist in einer optimalen Tagesdosierung von 70 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Vitamin B3 optimal unterstützt. Die B-Vitamine z.B. wirken nur im Gesamtkomplex mit den anderen B-Vitaminen.
Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.

Vitamin B3 wird auch als Nicotinsäure bezeichnet. Es hat eine antioxidative Wirkung und ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt. Vitamin B3 ist somit wichtig für die verschiedenen Stoffwechselfunktionen und trägt zur Energiegewinnung bei.
Niacin liegt in der Nahrung zumeist in Form der beiden Coenzyme NAD und NADP vor.
Die Resorption von Niacin erfolgt bereits im Magen, der Hauptteil der Aufnahme findet jedoch im Dünndarm statt, nachdem es zur freien Nikotinsäure aufgespalten wurde.
Es kann als Fettsenker eingesetzt werden, um beispielsweise Arteriosklerose vorzubeugen. Dabei kann es den LDL Wert des Cholesterins und der Triglyzeride senken sowie den HDL Wert.
Niacin erfüllt im Körper in Form der Coenzyme NAD und NADP Aufgaben bei zahlreichen Oxidations- und Reduktionsvorgängen mit Hilfe von bestimmten Enzymen.
Auch im Energiestoffwechsel, bei Glykolyse (Abbau von Glykose, Energiegewinnung und Kohlenhydrat-Verwerturng) und Lipidsynthese (Aufbau von Fetten oder fettähnlichen Substanzen) spielen die Coenzyme eine wichtige Rolle.
Auch das Verdauungssystem profitiert von Niacinwirkungen, die die Gesundheit fördern. Niacin ist an der Produktion von Salzsäure beteiligt, die lebenswichtig für die Verdauung ist. Die normale Ausschüttung von Gallenflüssigkeit und Magensaft kann ohne Niacin nicht ungestört stattfinden. Für die Produktion von Sexualhormonen ist gleichfalls ein ausreichendes Niacinangebot die notwendige Voraussetzung.
Das Forschungsteam von Dr. Julia Skokowa und Professor Dr. Karl Welte der MHH-Abteilung Molekulare Hämatopoese haben nun herausgefunden, dass auch die Gabe von Vitamin B3 die Anzahl der Fresszellen im Blut steigern und möglicherweise sogar den Wachstumsfaktor ersetzen kann. Diese Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der Februar-Ausgabe der renommierten Zeitschriften „Nature Medicine" (Volume 15, No. 2).
"Wir haben zum ersten Mal die Verbindung zwischen einem Wachstumsfaktor und Molekülen festgestellt, die für den Stoffwechsel in die Zelle verantwortlich sind", erklärt Skokowa. Der von ihrer Gruppe erforschte Stoffwechselweg ist ein sich selbst stimulierender Kreislauf, bei dem die Zelle den Wachstumsfaktor G-CSF selbst produziert. Vitamin B3 (Nicotinsäureamid) bringt den Kreislauf ins Rollen. Es ist die Vorstufe eines weiteren sehr wichtigen Moleküls, des so genannten Nicotinsäureamid-Adenin-Dinukleotid (NAD).
Dieses NAD aktiviert ein Enzym, das sich Sirtuin-1 nennt und bereits dafür bekannt ist, dass es den Alterungsprozess von Zellen bremst. Sirtuin-1 aktiviert Faktoren, die sowohl die Produktion des Wachstumsfaktors G-CSF stimulieren als auch den dazu notwendigen Rezeptor (G-CSFR) an der Zellwand. Unter der Wirkung von Vitamin B3 entwickelt sich die Stammzelle also schnell und gut zum Granulozyten -ergaben die Laborversuche.
Wert erhöhen. B-Vitamine wirken nicht einzeln, sondern nur in Kombination miteinander. Sie sind verantwortlich für fast alle biochemischen Prozesse im Körper.
Ein Wissenschaftlerteam des US-amerikanischen Children’s Hospital Boston hat herausgefunden, dass das Vitamin die Nervenfasern der Tiere vor Degeneration sowie vor dem Verlust fetthaltigen isolierenden Gewebes schützt. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass Nikotinamid den Prozess der Nervenbeschädigung verzögerte. Die Studienergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Journal of Neuroscience veröffentlicht.
„Wir hoffen, dass unsere Arbeit zu klinischen Proben führen wird und dass Nikotinamid auch bei echten Patienten angewendet werden kann“, sagt Forscher Shinjiro Kaneko des Children’s Hospital Boston.
Natürliche Lieferanten von Nicotinsäure sind Nahrungsmittel wie Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte und Eier. Auch Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedene Gemüse und Obst enthalten Nicotinsäure, wobei es aus tierischen Produkten grundsätzlich besser vom Organismus verwertet wird. Veganer können ihren Bedarf beispielsweise aus Erdnüssen, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe, getrockneten Aprikosen und Hülsenfrüchten decken.