Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.
Thryptophan ist in einer optimalen Tagesdosierung von 70 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Thryptophan optimal unterstützt.
Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.

Thryptophan ist eine essentielle Aminosäure. Wir können esnicht selber bilden, sondern müssen es mit der Nahrung aufnehmen. Im Gehirn entsteht aus der essenziellen Aminosäure einer der wichtigsten Botenstoffe für die Seele. Serotonin. Hauptsächlich reguliert Thryptohphan den Schlaf-Wach-Rhythmus, da es die Bildung des Hormons Serotonin unterstützt. Serotonin steuert den Gemütszustand, den Schlafrhythmus und die Temperatur im Körper. Tryptophan wirkt vorbeugend gegen diese Mangelerscheinungen.
Thryptophan wirkt aber auch treuer Diener des Niacin, um beispielsweise einer Unterversorgung des B-Vitamins vorzubeugen und damit der Mangelerscheinung Pellagra. Im schlimmsten Fall führt dieses Leiden zu einer Demenz.
Thryptophan spielt auch eine zentrale Rolle für gute Lauen und Gedächtnis.
Die Wirkung von L-Tryptophan wird oft als stimmungsaufhellend, beruhigend und gewichtsreduzierend beschrieben. Die stimmungsaufhellende Wirkung von L-Tryptophan beruht dabei vermutlich auf der Tatsache, dass es im menschlichen Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Es wird angenommen, dass durch einen erhöhten Serotoninspiegel die Stimmung aufgehellt und Depressionen gelindert werden können. Das berichten die Forscher der Universität Maastricht in "Brain, Behavior, and Immunity".
Unter der Leitung von Wim J. Riedel vom Gehirn- und Verhaltensinstitut gingen die Forscher der Frage nach, wie sich ein Mangel an Tryptophan auf Stimmung und kognitive Leistung auswirkt. Zusätzlich wurde untersucht, wie lange ein Mangel nachwirkt. Bei 16 der 27 Probanden litten nahe Verwandte an einer Depression. Wurden die Tryptophan-Werte im Körper gesenkt, schnitten die Probanden bei Gedächtnistests schlechter ab. Nach der Tryptophan-Verarmung konnten sich die Teilnehmer schlechter an zuvor gelernte Worte erinnern .
Bei 50 Prozent der Probanden mit einer vorbelasteten Familie führte der Tryptophan-Mangel zu einem Stimmungstief. Im Vergleich war dies nur bei neun Prozent der nicht vorbelasteten Gruppe der Fall. Die Forscher resümieren, dass vorbelastete Personen auf Veränderungen des Tryptophan-Spiegels empfindlicher reagieren. "Die Ergebnisse könnten Auswirkungen auf Personen mit Depression in der Familie haben und auch auf jene, die sich aufgrund einer Diät Tryptophan-arm ernähren", erklärte Riedel. Auch für Personen, bei denen sich aufgrund einer Krebs bedingten Immuntherapie der Tryptophan-Spiegel senkt, könnten die Ergebnisse Konsequenzen haben. Die neuen Erkenntnisse implizieren jedoch nicht, dass ein erhöhter Tryptophan-Anteil in der Nahrung die Stimmung und das Gedächtnis erhöht.
Der Ausgangsstoff Tryptophan schwimmt im Blut, und es ist faszinierend, was man über seine Verfügbarkeit herausgefunden hat. Wir brauchen das Melatonin vor allem abends, wenn wir schlafen gehen wollen. Normaler Regulator ist die Dunkelheit, sie hebt die Sperre, die "Blut-Hirn-Schranke" auf, die in unserem Körper dafür sorgt, dass das Melatonin zum richtigen Zeitpunkt gebildet und eingesetzt wird. Nun ist der Zivilisationsmensch aber nicht mehr völlig dem normalen Wechsel aus Tageslicht und nächtlicher Dunkelheit ausgesetzt. "Die Schlafregulation ist eine konzertierte Aktion, die beim Menschen auch vom psychosozialen Umfeld beeinflusst wird", sagt Hirnforscher Professor Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. "Was einem als Kind eingebläut worden ist oder einem der Partner eingeredet hat, ist mitbestimmend."
Es scheint einige Tricks zu geben, um das im Körper vorhandene Tryptophan schneller durch die Blut-Hirn-Schranke zu schicken. Das ist einmal das süße Betthupferl. Es bewirkt offenbar, dass Insulin ausgeschüttet wird. Dadurch wandern alle anderen Aminosäuren in die Muskulatur ab, das Tryptophan kursiert konkurrenzlos im Blut und kann zur vermehrten Produktion von Melatonin eingesetzt werden. Wenn jemand diese Erfahrung bewusst oder unbewusst gemacht hat, greift er zu Süßigkeiten, wenn er im Stress ist. Auch mit erhöhter Fettzufuhr kann man Tryptophan aktivieren.
Tryptophan ist als Baustein der Proteinsynthese und für den Leberstoffwechsel wichtig. Es kann in Niacin überführt werden und trägt so zu einem guten Niacin-Status in den Geweben sowie zur Biosynthese des Coenzyms Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD) bei. Annähernd 60 mg Tryptophan sind äquivalent zu 1 mg Niacin. Entsprechend treten Niacinmängel erst bei einer tryptophanarmen Ernährung auf. Tryptophan wird außerdem für die Bildung von Tryptamin (biogenes Amin) benötigt, das den Blutdruck erhöht.
Auch einige Lebensmittel enthalten natürlicherweise besonders viel schlafförderndes Tryptophan: Erd- und Haselnüsse, Hart- und Weichkäse, Fleisch und Wurstwaren, Eier, Fisch, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen. Tryptophan ist auch in Kakaobohnen (Schokolade) enthalten. Als Vorstufe des menschlichen, fälschlicherweise auch als "Glückshormon" bezeichneten, Neurotransmitters Serotonin ist Tryptophan für die leicht stimmungsaufhellende Wirkung von Schokolade mitverantwortlich. Der hohe Tryptophangehalt der Milch scheint für ihre schlaffördernde Wirkung verantwortlich zu sein.