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Taurin

Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.

Taurin ist in einer optimalen Tagesdosierung von 200 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Taurin optimal unterstützt.

Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.

Weitere Informationen

Die Fettverbrennung und die Entgiftung die Leber wird durch Taurin verbessert.

Taurin

Taurin ist ein Aminosäurederivat. Es ist ein vorkommendes Abbauprodukt der
schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin. Es liegt im Körper in freier
Form und besonders konzentriert intrazellulär vor.

Die Bedeutung von Taurin für den Organismus liegt hauptsächlich in der Aufrechterhaltung von Organ- und Zellfunktionen. Dies geschieht über bestimmte, zum Teil noch unverstandene Mechanismen, sowie über seine antioxidativen und osmoregulativen Eigenschaften.

Taurin verbessert die Fettverbrennung, entgiftet die Leber bei toxischer Überbelastung, wie beispielsweise durch Alkoholkonsum und fördert zusätzlich die Bildung von verdauenden Gallensäuren. Darüber hinaus blockt es unangenehme Koffein-Nebenwirkungen, beruhigt den Puls und normalisiert Herzrhythmusstörungen. Taurin ist auch bei der männlichen Spermaproduktion von Bedeutung, da es die Bewegungsfähigkeit der Spermien fördert und sie vor radikaler Schädigung, wie beispielsweise durch Umweltgifte und Schadstoffe schützt.

Taurin hat im Körper eine gewisse Bedeutung als Antioxidans in Form eines Hypochlorit-Radikalquenchers. Bei oxidativem Stress der Zelle kann sich der Abbau von Wasserstoffperoxid, einem starken Oxidationsmittel, durch das dafür zuständige Enzym Katalase verzögern.

Die Substanz Taurin wurde erstmals im Jahre 1827 von den Chemikern Leopold Gmelin und Friedrich Tiedemann aus der Galle von Ochsen (Bos taurus) isoliert und zunächst Gallen-Asparagin genannt. Taurin liegt in der Galle als Amid mit Cholsäure als sogenannte Taurocholsäure vor, aus der es durch saure Hydrolyse freigesetzt wird. Der Begriff „Taurin“ stammt von der lateinischen Bezeichnung für Stiergalle, Fel tauri, bzw. vom griechischen Wort tauros für Stier ab und wird 1838 erstmals in der Literatur erwähnt. Diesem eher zufällig entstandenen Trivialnamen hat Taurin vermutlich die Entstehung der zahlreichen Legenden um seine Herkunft und Wirkung zu verdanken (wikipedia.de)

Zu den Aufgaben von Taurin im Stoffwechsel gehören die Bildung von Gallensäurenkonjugaten, die Beeinflussung der Signalübertragung und die potentielle Rolle bei der Entwicklung des Zentralnervensystems und der Herzfunktion. Taurin stimuliert den Einstrom und die Membranbindung von Calcium. Die dadurch unterstützte Stabilisierung des Membranpotentials weist eine Steigerung der Kontraktion und eine antiarrhythmische Wirkung am Herz auf. Taurin ist ein starkes Antioxidans und kann Gewebe vor oxidativen Schäden schützen. Eine niedrige intramuskuläre Taurinkonzentration ist charakteristisch für chronisches Nierenversagen. Taurinmangel führt im menschlichen Körper zu Störungen des Immunsystems. Außerdem wurde im Tierversuch eine entzündungshemmende Wirkung von Taurin festgestellt. Eine Taurinverarmung der Gewebepools, vor allem des Lungengewebes, führt zu Entzündungen. Forscher der School of Pharmacy der Universität London stellten fest, dass Taurin durch Alkohol hervorgerufene Leberschäden mindern kann.

In einer Studie mit Ausdauersportlern konnte kein leistungssteigernder Effekt nachgewiesen werden. Im Tierversuch bei Ratten senkte Taurin den Blutdruck. Außerdem beschleunigte es im Tierversuch bei Ratten durch Beeinflussung des Insulinspiegels den Stoffwechsel.

Als erstes wurde eine über die Gallensäurenkonjugation hinausgehende Bedeutung
von Taurin im Auge bemerkt. Verminderte Sehschärfe bis hin zu Blindheit waren die
ersten feststellbaren Symptome, unter denen taurindefizitär ernährte Katzen litten.
Diese Erkenntnis führte zu umfangreichen Untersuchungen der Rolle von Taurin im
Körper allgemein und insbesondere im Auge. Dort scheint Taurin für die Bildung und
Erhaltung intakter Lichtrezeptoren notwendig zu sein.

Die Konzentration von Taurin ist im sich entwickelnden Gehirn von Säuglingen am
höchsten (1,8 - 5,7 μmol/g Nassgewicht) und nimmt mit zunehmendem Alter bis auf
ein dann konstantes Niveau ab (0,8 - 4,3 μmol/g Nassgewicht) [2]. Im Gegensatz zu
dieser Entwicklung steht die Tatsache, dass der Gehalt aller anderen Aminosäuren
im Gehirn mit dem Alter zunimmt. Aus diesem Grund wird für Taurin eine Bedeutung
als Wachstums- und Entwicklungsfaktor im fötalen Gehirn angenommen

Die im Folgenden dargestellten Wirkmechanismen von Taurin sind in allen
Muskelzellen des Körpers gültig. Zu ihrer Erläuterung wird das Beispiel des
Herzmuskels gewählt, da die meisten medizinischen Studien sich mit diesem
beschäftigen. Taurin stellt mit 50% den Großteil des gesamten freien Aminosäure-Pools im Herzen.
Es hat eine antiarrhythmische Wirkung sowie einen positiv  Effekt auf den
Herzmuskel, d. h. es erhöht die Regelmässigkeit seiner Kontraktion, sowie die Stärke.

Taurin wurde erstmals im Jahre 1827 von den Chemikern Gmelin und Tiedemann
aus Stiergalle durch Kochen mit Wasser isoliert. Sie nannten die Substanz aufgrund
ähnlicher physikalischer und chemischer Eigenschaften zunächst „Gallen -
Asparagin“. Der Begriff „Taurin“ taucht in der Literatur erstmals 1838 auf und wurde von Demaray geprägt. Etymologisch stammt „Taurin“ von der lateinischen Bezeichnung für Stiergalle, Fel tauri ab. Diesem eher zufällig entstandenen Trivialnamen hat Taurin vermutlich die Entstehung der zahlreichen Legenden um seine Herkunft und Wirkung zu verdanken.

Während Taurin in Pflanzen bisher nur in der Kaktusfeige Opuntia ficus-indica sicher
nachgewiesen wurde, stand bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts fest, dass es
im gesamten Tierreich ubiquitär vorkommt. Diese Tatsache legt die
Vermutung nahe, dass Taurin in Lebewesen bestimmte wichtige Funktionen ausübt.

Taurin wird vor allem in Japan im Zuge einer homöopathischen und „ganzheitlichen“
Behandlung bestimmter Krankheiten von Herz und Kreislauf angewandt. Seine
positiv Wirkung auf den Herzmuskel ist in einigen Studien belegt. Orale Gaben senken Bluthochdruck und mildern in Kombination mit „herkömmlichen“ Medikamenten die Beschwerden nach einem
Herzinfarkt.