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Lycopin

Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.

Lycopin ist in einer optimalen Tagesdosierung von 0,8 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Lycopin optimal unterstützt.

Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.

Weitere Informationen

Lycopin (Tomatenextrakt)

Lycopin, auch Lycopen oder Leukopin gehört zur Klasse der Carotinoide und wird in hohen Konzentrationen in Tomaten - von deren wissenschaftlichem Namen Solanum lycopersicum auch die Bezeichnung des Stoffes herrührt - und Hagebutten gefunden. Der Stoff besitzt aufgrund seiner Polyen-Struktur eine rote Farbe, welche auch den Tomaten ihre charakteristische Färbung verleiht. Lycopin zählt zu den Antioxidantien und gilt als Radikalfänger, d.h., es kann bestimmte reaktionsfreudige Moleküle im menschlichen Körper unschädlich machen.

Lycopin ist vor allem in Nebennieren, Leber, Hoden und Prostata enthalten. In diesen Organen ist es das dominierende Carotinoid. In Lungengewebe, Niere und Nebenniere herrscht Lycopin zusammen mit Alpha- und Beta-Carotin vor . Da das Carotin ausgesprochen lipophil – fettlöslich – ist, ist es auch im Fettgewebe und in der Haut lokalisiert, jedoch in geringerer Konzentration als beispielsweise in Hoden und Leber

Lycopin ist im Gegensatz zu Lutein in Pflanzen und Tieren weitaus weniger verbreitet. Hauptsächlich ist Lycopin jedoch in reifen Gemüse und Früchten, wie Tomaten (3,1mg/100g) und Tomatenprodukten, roter Grapefruit (3,3mg/100g), Guave (5,4mg/100g), Wassermelone (4,1mg/100g), Hagebutten und bestimmten Olivenarten, enthalten. Höhere Mengen an Lycopin finden sich beispielsweise in der Olivensorte "Elaeagnus umbellata"

Reife Tomaten haben einen Lycopinanteil von ca. 3,9–5,6 mg pro 100 g Frucht. Auch Wassermelonen können etwa diese Konzentration an Lycopin (bis zu 1000 ppm der Trockenmasse) enthalten. Wesentlich mehr Lycopin enthalten Dosentomaten mit ca. 10 mg pro 100 Gramm. Dosentomaten werden meist erst in reifem Zustand geerntet und weisen deshalb mehr Lycopin auf. Konzentriertes Tomatenmark enthält sehr hohe Lycopinkonzentrationen (ca. 62 mg Lycopin pro 100 Gramm).

Die Verfügbarkeit von Lycopin ist bei verarbeiteten und erhitzten Produkten (z. B. Tomatensaft) höher als bei rohen, da beim Erhitzen die pflanzlichen Zellstrukturen aufgebrochen werden und das Lycopin herausgelöst wird. Eine deutliche Resorptionssteigerung wird durch die Kombination mit Fett erreicht. Großtechnisch wird Lycopin mit organischen Lösungsmitteln (Hexan, Dichlormethan, Methanol) aus Tomatenkonzentraten extrahiert.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass Lebensmittel, die Lycopin enthalten, als natürliche „Faltenkiller“ fungieren. Dieser Effet beruht wahrscheinlich auf seiner antioxidativen Wirkung. Lycopin hindert freie Radikale daran, der Haut zu schaden und somit  die Hautalterung zu beschleunigen. Der rote Vitaminlieferant stärkt zudem die Immunabwehr und kann das Herzinfarktrisiko senken. Lycopin gehört zu den Stoffen, mit denen sich Pflanzen gegen freie Radikale schützen, die z.B. durch UV-Strahlung des Sonnenlichts entstehen. Wie wissenschaftliche Untersuchungen inzwischen bestätigen, sind diese Effekte sind auf die menschlichen Zellen übertragbar.
 
Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich ein häufiger Verzehr von Lycopin positiv auf Lunge und Prostata auswirkt. Es dient somit

•    zur Erhaltung gesunder Körperzellen
•    zum Schutz vor UV-Strahlung
•    gut für die Prostatafunktion
•    für Herz und Gefäßsystem
•    für eine starke zelluläre Immunabwehr

Als wesentlicher Bestandteil von Zellmembranen beeinflusst Lycopin deren Dicke, Stärke, Fluidität, Permeabilität sowie Effektivität. Schon in relativ niedrigen Konzentrationen bildet das Carotin eine Barriere gegen Freie Radikale und bewahrt die Phospholipide der Biomembranen vor radikalischen Angriffen.

Lycopin ist relativ lagerungsstabil. Zudem weist es im Gegensatz zu Lutein eine hohe Hitzebeständigkeit auf, wodurch während der Be- und Verarbeitung kaum Verluste auftreten. Die Bioverfügbarkeit von Lycopin aus verarbeiteten und erhitzten Tomatenprodukten ist deutlich besser als aus rohen Tomaten. Das liegt daran, dass durch das Erhitzen die Bindungen des Lycopins zu Proteinen gespalten werden, kristalline Carotinoid-Aggregate gelöst und Zellverbände zerstört werden. Aufgrund der starken Lipophilie des Carotinoids begünstigt die Kombination mit Fetten und Ölen (Omega-3-Fettsäuren) die Resorption von Lycopin zusätzlich.