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Kalium

Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.

Kalium ist in einer optimalen Tagesdosierung von 120 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Kalium optimal unterstützt.

Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.

Weitere Informationen

An der Aktivierung vieler Enzyme ist Kalium beteiligt.

Kalium

Kalium ist ein positiv geladenes Ion (Kation), das für die Funktionsfähigkeit aller Zellen und vor allem von Nerven und Muskeln wichtig ist. Es ist ein intrazelluläres Elektrolyt. Kalium ist für die strukturellen und funktionellen Aufgaben in der Zelle zuständig. Es ist das wichtigste Kation im Intrazellulärraum. Kalium tritt gehäuft dort auf, wo rege Stoffwechselaktivitäten vorhanden sind. Das sind z. B. Gehirn, Leber und Nieren. Die hohe Kaliumkonzentration in der Zelle wird durch einen aktiven Transportmechanismus gewährleistet. Dieser Mechanismus bewirkt, dass in die Zelle eingedrungenes Natrium ständig aus der Zelle hinausgeschleust wird. Kalium ist für die Erregbarkeit der Nervenzellen und Muskelzellen mitverantwortlich und beeinflußt die Enzymaktivitäten.

Kalium kommt zu 98 Prozent im Inneren der Zellen und nur zu 2 Prozent im Raum außerhalb der Zellen vor. Frauen haben insgesamt etwa 100 Gramm Kalium, Männer etwa 150 Gramm. Die Konzentration im Blutplasma beträgt ungefähr 3,5 bis 5 mmol/l und innerhalb der Zellen etwa 140 mmol/l. Wie bei Natrium wird das Konzentrationsgefälle zwischen Zellinnerem und Zelläußerem an der Zellwand aktiv mit Hilfe einer Ionenpumpe aufrecht erhalten (Natrium-Kalium-Pumpe). Daraus entsteht eine elektrische Spannung, welche die Informationsübermittlung zwischen den Zellen ermöglicht.

Kalium ist an der Aktivierung vieler Enzyme beteiligt und beeinflusst die Biosynthese von Eiweiß. Die Herztätigkeit ist hauptsächlich vom Mineralstoff Kalium abhängig, da es für einen regelmäßigen Herzschlag sorgt und den Blutdruck reguliert. Es ist außerdem für die richtige Übertragung von Nervenimpulsen zuständig. Ein Mangel kann unter anderem zu Muskelschwäche, Darmträgheit und Schläfrigkeit führen.

Kaliummangel oder Hypokaliämie kann durch die Einnahmen von Abführmitteln über einen langen Zeitraum verursacht werden. Auch mangelhafte Nahrungszufuhr bei Fasten,  Erbrechen oder Durchfall über einen längeren Zeitraum können zu Hypokaliämien führen. Bei Struktur- und Funktionsänderungen der Niere und bei Hormonstörungen (Nierenversagen) wird Kalium vermehrt ausgeschieden.

Symptome eines Kaliummangels sind folgende: Ein Kaliummangel äußert sich mit unspezifischen Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit und Absinken des Blutdrucks sowie des Blutzuckers. Ein ausgeprägter Kaliummangel kann zu einer Abnahme der Kontraktionsfähigkeit der Muskeln, erhöhte Erregung, Störung der Erregungsleitung und Extrasystolen des Herzens führen. Ein niedriger Kaliumspiegel kann Einfluss auf die Darmmuskulatur haben und eine verminderte Darmtätigkeit mit Verstopfungen bis hin zum Darmverschluss nach sich ziehen. Einen Kaliummangel kann man durch eine Blutuntersuchung feststellen.

Es kann zudem zu Muskelstörungen an Herz und Darm kommen. Die Folgen davon sind Kaliummangel mit Muskelschwäche und Herzrhythmusstörungen. Auch die glatte Muskulatur des Darms kann betroffen sein. Die Darmbewegung bzw. die Darmentleerung wird erschwert oder verhindert. Das kann zu starken Verstopfungen führen.

Für eine schöne und gesunde Haut sind viele Faktoren von Bedeutung.
Ausreichend Flüssigkeit wie Wasser, Tee oder Fruchtschorlen leisten ihren Beitrag für eine Durchfeuchtung von innen. Des weiteren sind Mineralstoffe für den Stoffwechsel und die Haut notwendig. Calcium, Kalium, Magnesium sind die Hauptmineralstoffe für die Haut.

Kalium ist wichtig für eine pralle schöne Haut. Kalium ist ein essentieller Mineralstoff, der tägliche Bedarf des Menschen liegt bei ungefähr zwei Gramm.
Da Kalium sowohl für Pflanzen als auch für Tiere ein lebensnotwendiger Nährstoff ist, kommt es in allen unverarbeiteten Lebensmitteln vor. Besonders reich sind Nüsse, Gemüse wie Spinat und Broccoli, Kartoffeln, Bananen und Vollkornprodukte.
Kaliumarm sind viele stärker verarbeitete Lebensmittel wie Fette, Öle, Zucker,
Weißmehl, polierter Reis und Teigwaren, Trink- und Mineralwasser enthalten sehr
wenig Kalium.

Praktische Tipps:
• Eine kaliumreduzierte Kost sollte 2000 – 2500mg Kalium pro Tag nicht
überschreiten. Umrechnungsfaktor für Kalium = 1mmol = 39mg. Dies ist nur
eine grobe Orientierung, weil die Menge von der Restfunktion der Niere und
auch anderen Faktoren abhängig ist.
• Kaliumreiche Getränke und Lebensmittel vermeiden oder nur in sehr kleinen
Portionen essen bzw. trinken: Die Menge macht´s!
Kaliumreich sind: Frucht- und Gemüsesäfte, Wein (=Traubensaft), Milch,
Trockenobst, (Datteln, Feigen, Rosinen) Banane, Melone, Kartoffeln und
Kartoffelprodukte (Kroketten, Pommes frites, Chips), Marzipan, Schokolade,
Schokoladenpulver, Kakao, Melasse, Ketchup, Müsli, Diätsalze
• Während des langen Intervalls (Wochenende) besonders vorsichtig sein und
möglichst keine Kartoffeln essen. Günstiger sind Reis, Nudeln, Spätzle oder
Semmelknödel

Kaliumsparende Kochtechniken:
• Der Kaliumgehalt kann durch Zerkleinern und Kochen in viel Wasser (10-fache
Menge) und Wegschütten des Kochwassers um ca. 1/3 gesenkt werden. Der
Verlust kann noch verstärkt werden durch Erneuerung des Kochwassers
während des Garens.
• Umso mehr die Nahrungsmittel zerkleinert werden und umso mehr Kochwasser
verwendet wird, desto größer ist der Kaliumverlust.
• Bei Obst und Gemüse aus Konserven, den Saft bzw. den Sud abgießen um
Kalium zu reduzieren.
• Tiefkühlware ist wie frisches Obst und Gemüse zu behandeln und zu berechnen, da es frisch ohne Verlust eingefroren wird.