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Folsäure

Die VitalComplex Premium Nutrition Sticks enthalten
39 Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und die wichtigen Omega-3-Fettsäuren. Sie stellen Ihrem Stoffwechsel alle nötigen Vitalstoffe in einer sinnvollen und ausgewogenen Dosierung zur Verfügung.

Folsäure ist in einer optimalen Tagesdosierung von 1 mg enthalten. In Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen in Vitalcomplex werden die positiven Eigenschaften von Folsäure optimal unterstützt.

Die Sticks sind einfach zu handhaben und schmecken angenehm. Das System ist so aufgebaut, dass Sie die Dosierung, je nach individueller Anforderung, selbst beeinflussen können.

Weitere Informationen

In Kombination mit Vitamin B12 ist Folsäure an der Bildung von roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen beteiligt, die für die Blutgerinnung und die Wundheilung sorgen.

Folsäure

Die Folsäure, auch Vitamin B9, Vitamin B11 (ungebräuchlich) oder Folat genannt, ist ein 1941 entdecktes, hitze- und lichtempfindliches Vitamin aus dem B-Komplex. Wahrscheinlich das bekannteste B-VitaminAls essentielles Vitamin, welches der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, muss Folsäure mit der Nahrung aufgenommen werden.

Der Name Folsäure stammt vom lateinischen Begriff folium (= Blatt). Er wurde in Anlehnung an die Spinatblätter, aus denen dieses Vitamin erstmals isoliert wurde, ausgewählt. Im Körper gesunder Erwachsener finden sich etwa 5 bis 10 Milligramm Folsäure, die hauptsächlich in der Leber gespeichert sind (5 mg). Nimmt der Mensch keine Folsäure mehr auf, reicht die im Körper gespeicherte Menge für zwei bis vier Monate aus. Daher ist  das Vitamin Folsäure für die menschliche Gesundheit unverzichtbar.

Folsäure reguliert einen Teil des Eiweißstoffwechsels und hat eine zentrale Bedeutung für Zellwachstum und Zellerneuerung. In Kombination mit Vitamin B12 ist Folsäure an der Bildung von roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen beteiligt, die für die Blutgerinnung und die Wundheilung sorgen. Folsäure und Vitamin B12 bilden ein gutes Team, das grundlegende Prozesse der Zellteilung unterstützt. Folsäure kann der Körper nur mit mithilfe von Vitamin B12 aufnehmen und verarbeiten. Weil das in nennenswerten Mengen vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommt, riskieren Menschen, die sich vegan ernähren, einen Mangel an beiden Nährstoffen.

Außerdem spielt Folsäure bei der Senkung des gefäßschädigenden Homocystein-Spiegels eine Rolle und kann regenerierend bei Bakterien- oder Virenbefall, Darmparasiten oder Lebensmittelvergiftungen wirken. Die Symptome eines schleichenden Folsäuremangels können häufig Reizbarkeit und Unkonzentriertheit sein.
Ein Folsäuremangel ist weit verbreitet. Neben einseitiger Ernährung sind auch Alkoholismus und zu langes Kochen von Gemüse mögliche Ursachen. Die Therapie eines Folsäuremangels setzt an zwei Punkten an: Einerseits sollte die Ursache beseitigt werden (etwa chronischer Alkoholkonsum oder eine ungesunde Ernährungsweise) – andererseits sollten Menschen mit Folsäuremangel Ihre Ernährung durch entsprechende Produkte ergänzen.

Folsäure ist in geringen Mengen in Vollkornprodukten, grünem Blattgemüse, roter Bete, Brokkoli, Karotten, Spargel, Rosenkohl, Tomaten, Eigelb und Nüssen enthalten. Auch in Obst, Fisch und Fleisch finden sich geringe Mengen davon. Zu den natürlichen Folsäurelieferanten zählen insbesondere Weizenkeime und -kleie mit bis zu 400 µg je 100 Gramm sowie Kalbs- und Geflügelleber mit jeweils rund 100 µg je 100 Gramm. Das Vitamin ist empfindlich gegenüber Licht (insbesondere UV-Strahlung), Sauerstoff, Schwermetallen und Erhitzen, sowie (wenn auch sehr gering) gegenüber Wasser. Daher sollten zu intensives Wässern und zu lange Lager- und Kochzeiten vermieden werden.

Auch auf die menschliche Haut treffende intensive Sonnenstrahlung reduziert die Folsäure im Körper. Bei hellhäutigen Menschen ist der Effekt besonders stark.
Wie viel Folsäure sollten Frauen mit Kinderwunsch zur Vorbeugung von Neuralrohrdefekten zusätzlich einnehmen? Über die 400 Mikrogramm Folatäquivalente hinaus, die Jugendliche und Erwachsene täglich mit der Nahrung aufnehmen sollten, wird Frauen mit Kinderwunsch und Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel die zusätzliche Einnahme von Folsäure pro Tag über Nahrungsergänzungs- oder Arzneimittel empfohlen. Studien haben gezeigt, dass diese Menge die Anzahl der Neuralrohrdefekte um 20 bis 60 Prozent verringern kann.

Die Gefahr einer Überdosierung besteht ab höheren Dosen von etwa 15 Milligramm. In diesem Fall können allergische Reaktionen, Störungen im Magen-Darm-Bereich oder Schlaflosigkeit und Nervosität auftreten. Die Symptome verschwinden nach Absetzen der Folsäure jedoch wieder.